Der Beistelltisch 1025 ist bewusst auf das Wesentliche reduziert und stellt die Konstruktion in den Vordergrund. Seine drei sich nach unten verjüngende Massivholzbeine beschreiben in gleichmäßigen Abständen von jeweils 120 Grad einen imaginären Kreis auf dem Boden. Auf der Oberseite der Tischplatte erscheinen sie als bündig eingelassene Kreise. Durch den unterschiedlichen Verlauf der Maserung der drei Tischbeine entsteht im Verhältnis zur Tischplatte ein zusätzlicher grafischer Effekt. Zudem erzeugt der Tisch durch die Neigung der Beine je nach Positionierung eine andere Ansicht.
„Ziel war es, ein Aha-Erlebnis zu erzeugen. Die spielerische Konstruktion macht neugierig und verleiht dem Modell eine skulpturale Anmutung – ein Ausstellungsstück für den eigenen Wohnraum“, beschreibt James Van Vossel seinen Entwurf.
Der Beistelltisch 1025 verkörpert die Verbindung von innovativer Konstruktion und handwerklicher Präzision, für die Thonet seit jeher steht. Er ist aus Massivholz gefertigt und in den Holzarten Esche, Eiche und Nussbaum erhältlich. Mit einer Höhe von 48 cm und einem Durchmesser von 45 cm fügt er sich vielseitig in private Wohnräume ebenso wie in anspruchsvolle Objektinterieurs ein.
Zehn Jahre nach seiner Markteinführung hat der Beistelltisch 1025 nichts von seiner gestalterischen Aktualität verloren. Die Aufnahme in die Designsammlung des Stedelijk Museums Amsterdam im Jahr 2021 unterstreicht die Qualität des Entwurfs. Er beweist, dass langlebiges Design nicht von Trends, sondern von einer überzeugenden Idee, präziser Gestaltung und hochwertiger Verarbeitung lebt – ein Leitgedanke, der bei Thonet seit über 200 Jahren den Designansatz bestimmt.