Stahlrohr ist seit den 1930er-Jahren prägend für das Portfolio von Thonet: Berühmte Stühle, wie die von Thonet produzierten Freischwinger S 43 und S 33 von Mart Stam und S 32 von Marcel Breuer, gehören zu den Ikonen des modernen Möbeldesigns. Der Stuhl S 243, ein Entwurf des Designers Frank Rettenbacher aus dem Jahr 2024, folgt dem Prinzip von Gestalt und Qualität dieser historischen Vorbilder. Er kombiniert ein Stahlrohrgestell mit Formholzteilen für Sitz und Rücken – und kommt mit minimalem Materialeinsatz zu einem maximal formschönen und vielseitig einsetzbaren Ergebnis. Zur Orgatec 2026 erweitert Thonet den stapelbaren Vierbeiner um eine Version mit Armlehnen, einen Barhocker und einen Thekenhocker. Die Programmerweiterung eröffnet zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten in den Bereichen Contract, Multifunktional, Coworking, Bewirtung und Wohnen.
Mit dem Stahlrohrstuhl S 243 präsentierte Thonet im Jahr 2024 einen vielseitigen Allrounder mit klarer Konstruktion. „Ziel bei der Produktentwicklung war es, eine klare, zurückhaltende Form zu schaffen, die genau für jene Zeitlosigkeit steht, die Thonet als Marke verkörpert“, erklärt der österreichische Designer Frank Rettenbacher seinen Entwurf. Entstanden ist ein Produkt mit subtilen Referenzen an die Stahlrohr-Historie von Thonet, das in Sachen Formgebung und Einsatzspektrum genau die Agilität und Hybridität widerspiegelt, die Möbel in heutigen Lebens- und Arbeitswelten benötigen.
Mit den neuen Programmerweiterungen führt Thonet diese Vielseitigkeit konsequent weiter: Die Version S 243 F bietet dank seiner wertigen Massivholzarmlehnen ein Mehr an Komfort und Bequemlichkeit. Der S 243 F eignet sich ideal für längeres Sitzen und kommunikative Situationen, ob im Meetingraum oder am Esstisch. Er ist in einer Vielzahl von Oberflächen und Farben erhältlich und lässt sich besonders auch in Verbindung mit dem Modell ohne Armlehnen zu einem stimmigen Raumkonzept zusammenstellen. Vor allem, um die Möglichkeit der Reihennutzung in Anspruch zu nehmen, lohnt es sich, die Modelle zu kombinieren.
Gleiches gilt für den Barhocker und den Thekenhocker, die das zeitlose Design des erfolgreichen S 243 buchstäblich auf ein neues Niveau heben. Um unterschiedlichen Tresen- und Tischhöhen gerecht zu werden, hat Frank Rettenbacher für Thonet den Barhocker S 243 H sowie den etwas kompakteren Thekenhocker S 243 HT mit niedrigerer Sitzhöhe entworfen. Auch auf den Barstühlen lässt es sich bequem einen ganzen Abend lang sitzen: Die Rückenlehne, die bei Barhockern nicht immer üblich ist, sorgt für den nötigen Support, und die Füße können auf dem Gestell abgestellt werden. Ein Trittschutz aus schwarzem Kunststoff verhindert Kratzer in der Pulverbeschichtung bzw. Verchromung. Bei Verschleiß lässt sich dieser austauschen.
Die Möglichkeit, einzelne Teile des Stuhls auszutauschen, war schon bei der Gestaltung des Ursprungsmodells eine Priorität: „Modularität war ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung: Alle Komponenten des S 243 sind so ausgelegt, dass sie sich einfach ersetzen oder austauschen lassen. Das erhöht die Langlebigkeit des Stuhls und unterstreicht den Nachhaltigkeitsanspruch des Unternehmens,“ so Designer Frank Rettenbacher.
Die praktische Stapelfähigkeit des S 243 bleibt auch bei den neuen Modellen erhalten. Bis zu vier Barhocker können übereinandergestapelt werden. Beim Modell S 243 F mit Armlehnen lassen sich sechs Stühle ohne Polsterung stapeln, in der gepolsterten Variante sind es fünf. Dadurch ist das gesamte Produktprogramm besonders für die Vermietung bei Veranstaltungen geeignet. Durch die platzsparende Verstaubarkeit können vorhandene Lagerflächen effizient genutzt werden.
Die Produktfamilie S 243 nimmt mit ihrem Stahlrohrgestell Bezug auf die Freischwinger S 43, S 33 und S 32, deren Gestelle ebenfalls einen Rohrdurchmesser von 25 mm aufweisen. Im Gegensatz zu den eher linearen und senkrechten Geometrien bei den Gestellen der Freischwinger-Klassiker überzeugt der S 243 durch eine dynamischere Ausrichtung seines Vierfußgestells und ermöglicht damit mehr Agilität bei der Platzierung im Raum. So bietet er vielfältige Einsatzmöglichkeiten, die durch die neuen Versionen mit Armlehnen und als Barhocker zusätzlich erweitert werden.
Obwohl sich der S 243 aufgrund seiner technischen wie optischen Merkmale hervorragend für die Objektbestuhlung eignet, fügt sich sein bemerkenswert unaufdringliches Design auch sehr gut in Wohnszenarien ein. „Von klein auf habe ich bei meinen Eltern am Esstisch auf Thonet-Stühlen gesessen, ohne dass mir bewusst war, dass es sich um Thonet-Stühle handelte. Sie haben eine Art Selbstverständlichkeit und passen ganz einfach in jeden Lebensraum“, erzählt Designer Frank Rettenbacher.
Alle Versionen des Stuhls gibt es in einer Vielzahl verschiedener Ausführungen, auch in Farbe: mit Sitz und Rücken aus Formsperrholz, mit Sitz mit Vollumpolsterung und Rücken aus Formsperrholz und mit Sitz mit Vollumpolsterung und Rücken mit Spiegelpolsterung auf der Vorderseite. Das Stahlrohrgestell ist verchromt oder in dezenten wie auch kräftigen Farben pulverbeschichtet erhältlich.