Literarischer Frühling: Atmosphäre, Austausch und große Resonanz
Mit rund 5.000 Besucherinnen und Besuchern und etwa 20 Veranstaltungen hat der Literarische Frühling 2026 in Waldeck-Frankenberg eindrucksvoll seine Strahlkraft bestätigt. Vom 20. bis 29. März verwandelten sich ausgewählte Orte der Region in lebendige Bühnen für Literatur, Dialog und zeitgenössische Debatten.
Die 14. Ausgabe des Festivals knüpft damit an das hohe Niveau des Vorjahres an und unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Veranstaltungsreihe in der Heimat der Brüder Grimm. Besonders großen Zuspruch fand die Veranstaltung „Weltgeschichte der Lüge“ mit Johann von Bülow und Walter Sittler im Philipp-Soldan-Forum, die rund 730 Gäste anzog. Auch weitere Programmpunkte, darunter der Auftritt von Boris Palmer sowie die Lesung von Christian Berkel, waren bis auf den letzten Platz gefüllt.
Literarischer Frühling
Fotos: Eva-Maria Schmidt
Neben prominenten Namen überzeugte vor allem die inhaltliche Bandbreite des Festivals. Gourmet-Lesungen, Lese-Dinner und Gespräche mit Persönlichkeiten wie Sandra Navidi und Michael Roth trafen ebenso auf großes Interesse wie anspruchsvollere Formate, etwa eine Veranstaltung zur politischen Denkerin Hannah Arendt, die ebenfalls auf große Resonanz stieß.
Die besondere Atmosphäre des Literarischen Frühlings entsteht aus dem Zusammenspiel von Ort, Inhalt und Gestaltung. Dazu trägt auch die Ausstattung der Veranstaltungsräume bei: Für die Bühnenbestuhlung setzte das Festival auf Möbel von Thonet, die mit ihrer klaren Formensprache und zeitlosen Ästhetik den Rahmen für konzentriertes Zuhören und inspirierenden Austausch bilden.
Seit 2012 wird der Literarische Frühling von den Hotels Die Sonne Frankenberg, dem Landhaus Bärenmühle und Schloss Waldeck gemeinsam mit zahlreichen Partnern organisiert. Die nächste Ausgabe ist bereits terminiert: Vom 9. bis 18. April 2027 feiert das Festival sein 15. Jubiläum.