S 34 N

Design

Mart Stam, künstlerisches Urheberrecht Mart Stam, 1926/2015

Thonet All Seasons

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Meisterstücke der Einfachheit: die Freischwinger S 33 und S 34

Kubische Form, klare Gestalt, feine Proportionen, schwingende Bewegung: Mit den evolutionär perfektionierten Freischwingern S 33 und S 34, die zu den ersten ihrer Art gehören, verbinden sich heute Zeitgeist und Traditionsbewusstsein. „Warum vier Beine, wenn zwei ausreichen“, schrieb der Künstler Kurt Schwitters 1927, als er die ersten Freischwinger der Möbelgeschichte erblickte. Die beiden Stühle S 33 und S 34 sorgten bei der 1927 eröffneten Werkbundausstellung auf dem Weißenhof in Stuttgart für viel Aufsehen. Bereits ab 1925 hatte Mart Stam mit dünnen Gasleitungsrohren experimentiert, deren Winkel er zunächst mit Flanschen verband, wie sie Klempner verwenden. Als Weiterentwicklung schuf Stam das Prinzip frei kragender Stühle, die nicht mehr auf vier Beinen ruhten – ein Konstruktionsprinzip, das in seiner formalen Zurückhaltung zu einem wichtigen Baustein in der Geschichte des modernen Möbeldesigns wurde. Seine Freischwinger S 33 und S 34 waren mehr als nur sachlich gestaltete Einrichtungsgegenstände, sie gehörten zum revolutionären Gesamtkonzept einer neuen Architektur- und Lebensauffassung.

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Mart Stam, künstlerisches Urheberrecht Mart Stam

Mart Stam, 1899 in Purmerend in den Niederlanden geboren, war einer der bedeutendsten Architekten der Moderne und ein Pionier des modernen Möbeldesigns. 1927 leistete er einen aufsehenerregenden architektonischen Beitrag zur Weißenhof-Siedlung in Stuttgart – als Architekt und Gestalter, der mit Stahlrohr experimentierte. In den Jahren 1928 und 1929 war er als Architekt in Frankfurt am Main und als Gastdozent am Bauhaus in Dessau tätig und hielt dort Vorlesungen über elementare Baulehre und Städtebau. Von 1930 bis 1934 arbeitete Mart Stam in Russland und anderen Ländern; danach war er bis 1948 als Architekt in Amsterdam tätig. Im Jahre 1939 übernahm er die Leitung der Kunstgewerbeschule Amsterdam. 1950 wurde er Direktor der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. 1953 kehrte er nach Amsterdam zurück. 1977 siedelte er in die Schweiz über, wo er am 23. Februar 1986 in Goldach starb.

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