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S 533 F, Limited Edition, Thonet, Besau-Marguerre
S 533 F, Limited Edition, Thonet, Besau-Marguerre

Jubiläums-Duo zum
100. Bauhaus-Geburtstag

100 Jahre Bauhaus – dies feiert Thonet mit einer limitierten Jubiläumsedition des berühmten Freischwingers S 533 F von Ludwig Mies van der Rohe. Das erfolgreiche Hamburger Designduo Besau Marguerre entwickelte für die Version S 533 F mit Armlehnen gleich zwei neue Ausführungen: Fein abgestimmte, sinnliche Farben und Materialien holen den ikonischen Stahlrohrsessel in die Gegenwart. Die zwei neuen Varianten der Jubiläumsedition – eine mit Gestell in Perlglanzchrom und anthrazitfarbenem Leder und die zweite in Champagnerchrom mit Leder in Zartrosé – vereinen die Sachlichkeit des Bauhauses mit einem warmen haptischen Look and Feel.

 

„Die gezielte Beschränkung beim Einsatz der Materialien, die Eleganz in der Linienführung und die Transparenz in der Wirkung als charakteristische Eigenschaften des S 533 haben uns dazu verleitet, einerseits Mies van der Rohes Motto ,weniger ist mehr’ aufzugreifen, andererseits wollten wir das Sachliche mit Weichheit in Kontrast bringen“, beschreibt Eva Marguerre den Ansatz, den sie gemeinsam mit Marcel Besau verfolgte. Und so setzten sie für ihre Neuinterpretation des S 533 F, die ab September 2018 als Limited Edition von je 100 Exemplaren in Grau und Rosé erhältlich sein wird, auf warme Farben und Materialien. Das Ergebnis sind zwei komplementäre Versionen, die sich ergänzen und gleichzeitig als Solitäre Akzente setzen können.

S 533 F, Limited Edition, Thonet, Besau-Marguerre
S 533 F, Limited Edition, Thonet, Besau-Marguerre
S 533 F, Limited Edition, Thonet, Besau-Marguerre

 

Die klassisch-elegante Variante mit einem Gestell aus Perlglanzchrom und einer Garnitur aus anthrazitfarbenem, nubukiertem Kernleder sowie das helle Gegenstück mit einem Gestell aus mattem Champagnerchrom und roséfarbener Garnitur stellen beide Anspielungen auf die warme Patina der ersten Freischwinger aus den 1920er- und 1930er-Jahren dar, als die Gestelle noch vernickelt wurden.

 

Ihren besonderen Sitzkomfort verdanken auch die Jubiläumsausgaben des hinterbeinlosen Freischwingers der Fähigkeit zum dauerelastischen Federn. Dieser Effekt stellt sich ein, weil Mies van der Rohe den vorderen Teil des Stahlrohrgestells als großen Bogen aus federhartem Stahlrohr konzipierte. So passt sich der S 533 mit seiner Schwingkraft der freien Bewegung des Menschen an – auf eine zusätzliche Polsterung kann verzichtet werden.

 

„Die Arbeit mit einem solch prägenden Design war für uns eine extrem spannende Aufgabe. Waren die meisten Entwürfe aus den 1920er-Jahren eher schlicht und funktional, so spürt man bei diesem Sessel deutlich die Handschrift des Architekten: Mies kombiniert hier Funktionalität und Komfort mit zeitloser Ästhetik – und genau diese wollten wir in die Gegenwart holen. Dabei fiel uns die Wandlungsfähigkeit des Bauhaus-Klassikers auf, so dass schnell klar war: Der S 533 F hat mehr als eine Neuinterpretation verdient. So kamen wir auf die Idee des Pärchens“, so Marcel Besau.

 

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S 533 F, Limited Edition, Thonet, Besau-Marguerre

 

STUDIO BESAU-MARGUERRE

Eva Marguerre (geb. 1983) und Marcel Besau (geb. 1980) haben beide Produktdesign sowie ergänzend Ausstellungs- bzw. Grafikdesign studiert. 2011 gründeten sie ihr gemeinsames Design-Studio Besau-Marguerre in Hamburg. Sie bezeichnen ihr Atelier in Eimsbüttel als Schmelztiegel verschiedener Design-Disziplinen, in dem unterschiedlichste Projekte aus den Bereichen Produktdesign, Innenarchitektur, Styling und visuelle Kommunikation realisiert werden. Im Fokus ihrer gestalterischen Arbeit stehen Fragen wie „Wie erleben wir Objekte? Wie interagieren wir mit ihnen? Auf welche Art verwenden wir Produkte und wie erinnern wir uns im Nachhinein an sie?“. Neben Form und Funktion spielen Farbe und Material eine wichtige Rolle in ihren Projekten, wobei das Design-Duo stets den Zusammenhang im Blick hat. Der gemeinsame interdisziplinäre Gestaltungsansatz bringt ausgefallene Ideen hervor und hat Objekte zur Folge, die oftmals einen experimentellen Einsatz ungewöhnlicher Materialien mit einer auffälligen Farb-Gestaltung vereinen. Das übergeordnete Ziel der beiden Designer besteht darin, Emotionen und Sinneserlebnisse hervorzurufen. Die analoge Erstellung von Prototypen gehört dabei ebenso dazu wie die Nutzung digitaler Designtools.