Development mode

Das Thonet Design Team

Thonet Design Team Nachhaltigkeit

Ganz im Sinne der Tradition und Philosophie von Michael Thonet gestaltet und entwickelt das Thonet Design Team neue Produkte mittels eines sorgsamen und innovativen Gestaltungsprozesses. Dieses Team aus Designern, Produktentwicklern, Ingenieuren und Handwerkern, schafft mit hoher Handwerkskunst erfolgreiche und herausragende Produkte. Unsere Entwürfe stehen für bequeme, zeitlose und moderne Möbel. Die Entwicklung konzentriert sich auf die Langlebigkeit der Produkte. Deshalb ist die bedachte Materialauswahl und effiziente Nutzung ressourcenschonender Technologien sowie die Funktionalität und Ästhetik während der Produktentwicklung bei Thonet Teil eines lösungsorientierten und fertigungsgerechten Gestaltungsprozesses.


Es ist höchste Zeit, Ihnen dieses kreative und innovative Team vorzustellen – das Thonet Design Team! Sie werden gleich verstehen, weshalb wir mit einer kurzen Reise durch unsere reichhaltige Geschichte beginnen – bis zum heutigen Tag dient sie als eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration.

Foto: Philipp Thonet

Das Thonet Design Team
Thonet Bugholzstuhl in Einzelteilen
Bugholzstuhl mit Knoten von Thonet

Bugholzmöbel

Unsere einzigartige Geschichte nimmt mit der Arbeit des Tischlermeisters Michael Thonet (1796-1871) ihren Anfang. Seit der Gründung seiner ersten Holzwerkstatt in Boppard am Rhein im Jahr 1819 steht der Name Thonet für qualitativ hochwertige, innovative und elegante Möbel. In den 1830er Jahren experimentierte er mit in Leim gekochten Furnierstreifen; nach mehreren Jahren gelang ihm die Erfindung der „massiven Bugholzmöbel“.  
 
Michael Thonet feierte im Jahr 1859 mit dem Stuhl Nr. 14, dem sogenannten Wiener Kaffeehausstuhl, seinen Durchbruch: Zum ersten Mal ermöglichte die innovative Biegetechnik die industrielle Produktion eines Stuhls. Die Tatsache, dass der Stuhl Nr. 14 – heute Nr. 214 – in wenige Einzelteile zerlegt und deshalb in arbeitsteiligen Prozessen gefertigt werden konnte, war revolutionär. Er konnte in einfachen, platzsparenden Seekisten in die ganze Welt versandt werden: 36 zerlegte Stühle passen in eine ein Kubikmeter große Kiste. Diese Umstände ermöglichten einen wettbewerbsfähigen Preis für den modernen Stuhl und der Nr. 14 wurde schnell zum beliebten und begehrten Massenprodukt.
 
Der Stuhl Nr. 14 ebnete für Thonet den Weg zum globalen Unternehmen. Zahlreiche Bugholzmöbelstücke folgten diesem Modell – zum Beispiel der Stuhl Nr. 209 mit seinen geschwungenen Armlehnen, den Le Corbusier sehr schätzte, und de von Otto Wagner 1904 entworfene Jugendstilarmlehnstuhl Nr. 247, der sogenannte Postsparkassensessel, um nur einige zu nennen. Unsere Kollektion umfasst eine breite Palette berühmter Bugholzmöbel. Dafür steht Thonet. Sie sind Teil unserer Geschichte und in zahlreichen Gegenwartsentwürfen wiedererkennbar.

Die Bauhauszeit

Die Stahlrohrmöbel der Bauhauszeit folgten in den 1920/30er Jahren, als berühmte Architekten wie Mart Stam, Marcel Breuer und Le Corbusier sich an uns mit der Frage wandten, ob wir ihre innovative Idee von gebogenem Stahlrohr so gut umsetzen könnten wie das Biegen von massivem Holz. Bald darauf wurde Thonet zum weltweit größten Hersteller neuartiger Stahlrohrmöbel.
 
Stahlrohr ist das zweite wichtige Material im Programm von Thonet. Heute gelten die frühen Stahlrohrmöbelentwürfe als Meilensteine der Designgeschichte.
 
Ihre klare, offene und einfache Formensprache war Ausdruck einer neuen Haltung in der Alltagskultur und Architektur, die unter dem Schlagwort „Neue Sachlichkeit“ berühmt wurde. Die wichtigste „Erfindung“ der damaligen Zeit war der Freischwingerstuhl, der federnde Stuhl ohne Hinterbeine. Heute wird er als eine der wichtigsten Erfindungen des Designs im 20. Jahrhundert bezeichnet.

Frau sitzt auf Thonet Freischwinger
Das Museum Thonet

Das Museum Thonet

Sollten Sie Gelegenheit finden, uns in unserer  Produktionsstätte in Frankenberg zu besuchen, laden wir Sie herzlich zu einem Besuch des „Museum Thonet“ ein. Hier wird Michael Thonets Lebensleistung greifbar und zum Erlebnis. In beeindruckender Weise verdeutlicht die Zeitreise den Übergang von der reinen Handarbeit zur industriellen Massenproduktion im 19. Jahrhundert. Sie führt Sie durch die vielen Jahrzehnte, die von unzähligen Bugholz- und Stahlrohrentwürfen geprägt waren – angefangen mit Michael Thonet, gefolgt von seinen Söhnen und zahlreichen Kooperationen mit berühmten Architekten und Designern.


Das Museum Thonet  wurde 1989 eröffnet – genau hundert Jahre nach der Gründung der Thonet-Fabrik in Frankenberg im Jahre 1889.

Thonet Showroom Frankenberg

Der “Thonet Living”-Showroom

Das 1889 erbaute Fachwerkhaus, in dem die Thonet-Brüder Claus, Peter und Philipp aufwuchsen, wurde in unseren eleganten und modernen Showroom umgewandelt. Hier finden Sie Klassiker sowie neue Bugholz- und Stahlrohrmöbel und erhalten einen lebendigen Einblick in die Bandbreite unserer Einrichtungskonzepte.

 

 

 

Neue Lounge Designs

Bei der Entwicklung unseres neuen Lounge-Konzepts dienten nicht nur unser Museum und der Showroom sondern ebenfalls unser großes Archiv, in dem unsere historischen Entwürfe aufbewahrt werden, als eine Art Schatzkiste: So war der Besuch unseres Archivs tatsächlich der Ausgangspunkt für die Entwürfe von Emilia Becker, Lydia Brodde und Sabine Hutter. Nachdem sie die für das Möbeldesign der 1950er, -60er und -70er Jahre charakteristischen Details genau begutachtet und diese dann auf moderne Weise neu interpretiert hatten, gelang es ihnen, die typische Thonet-DNA in ihre neuen Lounge-Entwürfe zu integrieren. Natürlich bleiben auch bei den neuen Produkten Bugholz- und Stahlrohrelemente wichtige beeinflussende Themen.

So erzählt jedes unserer neuen Lounge-Produkte eine eigene Geschichte. Erhalten Sie einen Einblick in die einzelnen Prozesse der Produktentwicklung – von den ersten Entwürfen über Prototypen bis hin zum fertigen Endprodukt, das auf einer Messe präsentiert werden kann!

Thonet Lounge Sofa S 650 Design Sabine Hutter
Das Thonet Design Team

Das Thonet Design Team stellt sich vor:

Sabine Hutter, Randolf Schott, Miriam Püttner, Julia Homrighausen, Mirko Nordheim, Jörn Eberling, Lydia Brodde und Emilia Becker (von links nach rechts).


Folgen Sie uns auch auf Facebook und verpassen Sie auf keinen Fall die erste ‚Making Of Story‘, welche kommendes Wochenende veröffentlicht wird!   


Fotos: Philipp Thonet

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