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Januar 2019

Café Thonet: Ein Messeauftritt feiert 200 Jahre Firmengeschichte 

 

Contemporary since 1819: Der vom Studio Besau Marguerre entworfene Messestand auf der imm cologne 2019 verbindet Bugholz und Stahlrohr, Geschichte und Gegenwart und macht die DNA der Marke Thonet erlebbar.

 

Willkommen im Café Thonet – gestaltet von Studio Besau Marguerre! Raumgreifende, großzügige Vorhänge, die von der Decke abhängen und bis zum Boden reichen, beschreiben einen größeren Außen- und einen kleineren Innenkreis auf dem imm cologne-Messestand. Durchbrochen von Aussparungen definieren gerundete textile Wände hier besondere Räume, die im großen Thonet-Jubiläumsjahr 2019 zur Bühne für zeitgenössische und ikonische Klassiker aus zwei Jahrhunderten werden. Denn das Unternehmen mit Sitz im hessischen Frankenberg feiert seinen 200-jährigen Geburtstag und, als Teil der Firmengeschichte, außerdem parallel das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum.

 

Dabei erschließt das Bild des „Cafés“ gleich mehrere Bedeutungsebenen. Zum einen war und ist das Kaffeehaus ein Ort der Kommunikation. Essen, Trinken, Rückzug, Arbeiten: Im Café findet auch heute Leben und Arbeiten gleichermaßen statt. Damit ist es ein Symbol für das, was Thonet besonders gut kann: gelungene Möbel für Kommunikation zu entwerfen. Ob lange Abende oder kurzes Verweilen, spontan oder lang geplant, am Esstisch, im Hotel oder bei der Besprechung: Auf Thonet kommt man zusammen.

 

Zum zweiten nahm die Erfolgsgeschichte von Thonet ganz real in den Kaffeehäusern des 19. Jahrhunderts ihren Anfang. So macht es Sinn, im großen Jubiläumsjahr die berühmten Ikonen aus Bugholz an einem Ort zu präsentieren, der diese Tradition zitiert. Dass die Besucherinnen und Besucher im Zentrum der Fläche ein Café vorfinden, ist da nur folgerichtig und spricht für die stimmige Gesamtkonzeption.

 

Auch die Stahlrohrklassiker der Bauhauszeit fügen sich ins Café Thonet ein, das in seiner Konzeption von Mies van der Rohes und Lilly Reichs „Café Samt und Seide“ von 1927 inspiriert ist. So verbindet das Café Thonet die beiden bedeutendsten Innovationen, die mit der Marke Thonet eng verbunden sind.

 

Aktuelle Neuheiten ergänzen die Präsentation: Vorgestellt werden die Re-edition und Interpretation der Beistelltischserie MR 515 von Ludwig Mies van der Rohe sowie ein neues Farbkonzept für den ikonischen Kaffeehausstuhl 214, beide von Studio Besau Marguerre. Außerdem wird eine Atelier-Drehstuhlversion des S 64 von Marcel Breuer gezeigt. Neue Barstuhl-Varianten und Erweiterungen des erfolgreichen Stuhlprogramms 118 von Sebastian Herkner, darunter eine Barstuhl-Variante und ein von Wolfgang Mezger gestalteter wohnlicher Ess- oder wahlweise Besprechungstisch, komplettieren die Präsentation.

 

Kaffeehaustradition, Café „Samt und Seide“, 200 Jahre Thonet: Inspirationen

 

Im Zentrum des Messestands befindet sich das eigentliche Café; eine runde Theke lädt ein. Sie ist umgeben von einem ersten textilen Ring aus einem hellgrauen blickdichten Stoff, der aber durchbrochen ist und so von allen Seiten Zugang schafft. Im Café herrscht eine ruhige, intime Atmosphäre. Ein zweiter, halbtransparenter textiler Ring in Beige legt sich um den inneren. Durch die Dopplung der kreisförmigen „Wände“ entstehen Gänge, die fast museal wirken. Der Raum zwischen den beiden Stoffbahnen erzählt fokussiert Geschichte: Ikonen aus allen Zeiten sind anhand von Texten, Grafiken, Fotos dargestellt. Der äußere Ring ist der klassischen Produktpräsentation gewidmet, darunter auch hier Klassiker sowie Neuheiten.

 

Die üppigen Vorhänge des äußeren und des inneren Kreises erinnern an die große Ära der Kaffeehäuser des 19. Jahrhunderts und damit an die Blütezeit der von Thonet erfundenen Bugholzmöbel aus massivem Holz. Was seinerzeit schwere Samtvorhänge waren, haben die Designer im Café Thonet mit modernen Stoffen in zurückhaltenden Farben interpretiert. Der innere Stoffkreis in hellem Grau ruft Assoziationen an Stahlrohr hervor, das Beige des äußeren Vorhangs erinnert an die Bugholz-Ära.

 

 

Bei dem Konzept des Messestandes ging es Eva Marguerre und Marcel Besau darum, den vielen mit 200 Jahren Thonet verbundenen Themen eine Plattform zu bieten. „Café Thonet erzeugt einen Transfer des Klassischen ins Zeitgenössische, ins Heute“, so die Designer. „Wir wollten die Geschichte von Thonet sichtbar machen, sie aber nach vorn denken und Menschen mit einer aktuellen Sichtweise inspirieren.“ Darüber hinaus war folgendes für die beiden Designer wichtig: „Wir wollten mit unserem sehr grafischen Messestandentwurf die Rundungen aufgreifen, die für uns untrennbar mit Thonet verbunden sind. Das Biegen von Holz und Stahlrohr gehört zur Historie der Marke – und diese Rundungen bilden wir mit unseren textilen Wänden ab. Mit dem Einsatz von Stoffen wollten wir der Marke Thonet, die immer ein wenig maskulin wirkt, außerdem etwas an Wärme und Weichheit gegenüberstellen.“

 

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