Development mode

Januar 2018

Der 118: Feine Details und überzeugende Zitate

 

Sebastian Herkner interpretiert für Thonet den „Frankfurter Stuhl“ auf zeitgemäße Art

 

Minimalistisch und ehrlich, dabei filigran und präzise: Der 118 ist ein klassischer Holzstuhl, der an jedem Esstisch, in jedem Restaurant für subtile Eleganz sorgt. Sebastian Herkner greift mit seinem neuen Stuhlprogramm für Thonet, welches auf der imm cologne 2018 erstmals vorgestellt wird, auf das vielseitige Erbe des Unternehmens zurück. Basierend auf dem von Michael Thonet bereits Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelten Prinzip, einen Stuhl auf möglichst wenige Bestandteile zu reduzieren, geht Herkner mit dem 118 noch einen Schritt weiter: Die zuletzt viel gesehene Schlichtheit im Stuhlbereich ergänzt der gefragte Designer um raffinierte Details, welche den Entwurf weniger dominant und gleichzeitig vornehmer machen. 

 

Auf den 214, den Urtyp eines Thonet-Stuhls, bezieht sich das neue Stuhlprogramm 118 mit dem aus einem Stück gebogenen Sitzrahmen sowie mit der mit Rohrgeflecht bespannten Sitzfläche. Optional wird der 118 zudem mit einem Muldensitz angeboten. Eine weitere Besonderheit stellt die Form der Stuhlbeine dar: Diese nehmen – auf der Rückseite abgerundet und vorne durch leichte Kanten gekennzeichnet – die hufeisenförmige Grundfläche des Sitzes auf. Die Neigung des Rückenbretts ist perfekt auf die Sitzfläche abgestimmt, so dass höchster Komfort gewährleistet ist. Erhältlich ist der 118 in Buche natur sowie in lackierten und gebeizten Ausführungen.

 

Neben der direkten Thonet-Historie hat sich Sebastian Herkner bei der Entwicklung des 118 mit den Fragen auseinandergesetzt, die zur Bauhaus-Zeit u.a. in der Frankfurter Ausstellung „Der Stuhl“ (1929) im Vordergrund standen: Damals ging es auch um die Suche nach dem „neuen Stuhl“, nach einer Sitzgelegenheit, die den Lebensgewohnheiten und dem Rhythmus eines lebendigen Menschen entsprechen sollte, wie es Fritz Wichert, damaliger Direktor der Frankfurter Kunstschule, im Ausstellungskatalog formulierte. Bei der Ausstellung, die „zur Ergänzung auffordern und anregen“ wollte, war auch Thonet mit zahlreichen Entwürfen vertreten. Als absoluter Allrounder entspricht der neue 118 der Idee einer Sitzgelegenheit für verschiedenste Gebrauchszwecke, wie es die Frankfurter Stuhl-Ausstellung forderte.

 

Eine weitere Inspirationsquelle stellte für Sebastian Herkner der ebenfalls in den 1930er-Jahren entwickelte und lange Zeit als Universalstuhl eingesetzte „Frankfurter Stuhl“ dar. Dieser zeichnete sich durch eine solide Konstruktion bestehend aus lediglich vier Beinen, einem Sitz und einer Lehne aus und war seinerzeit bereits in vielseitigen Varianten Teil des Thonet-Portfolios. Herkner nennt seinen neuen Entwurf für Thonet in Anlehnung an seine Heimatstadt gerne den „Offenbacher Stuhl“. 

 

 

Die Firma Thonet, der 2019 mit ihrem 200-jährigen Jubiläum ein bedeutendes Ereignis bevorsteht, belegt mit dem 118 ihren bis heute ausgeprägten Sinn für Innovation in Kombination mit herausragender Qualität – ganz im Sinne des Bauhauses, dessen Gründung sich 2019 zum 100. Mal jährt.

 

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