Development mode
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September 2018

Update des 404 von Stefan Diez – wie ein moderner Klassiker lebendig bleibt 

 

Eiche statt Buche, ergonomische Verbesserung und ein Platz in der Neuen Sammlung München

 

Zum ersten runden Jubiläum des erfolgreichen Holzstuhls 404 haben sich Designer Stefan Diez und Thonet entschieden, einige Anpassungen vorzunehmen – auch 10 Jahre nach seiner Markteinführung soll der bereits als Ikone geltende Stuhl am Puls der Zeit bleiben. Und so werden der schmale 404, die etwas breitere Sesselvariante 404 F sowie der Barhocker 404 H ab sofort aus Eichenholz statt wie bisher aus Buche gefertigt. Die natürliche Holzstruktur und die ansprechende Haptik der Oberfläche, die dem Möbel einen frischen und zugleich wohnlichen Touch verleihen, überzeugten den Designer, der für seine intensive Arbeit mit Materialien bekannt ist. Auch die Farbpalette wurde angepasst: Neben der Version in Eiche Natur sind sechs teils zurückhaltende, teils bunte Farben erhältlich. Zudem wurde der Neigungswinkel der Rückenlehne, die nun dreidimensional geformt ist, ergonomisch verbessert, so dass die Stühle jetzt noch bequemer sind.

Dass der noch verhältnismäßig junge Entwurf durchaus schon als Klassiker eingestuft werden kann, bestätigt die Wahl der Neuen Sammlung – The Design Museum in der Pinakothek der Moderne in München, die den 404 samt einer anschaulichen Darstellung des kompletten Entstehungsprozesses inkl. Prototypen, Mockups und einer zerlegten Variante des Stuhls ab September 2018 in ihre Sammlung aufnehmen wird.

 

Das Programm, das sich mit dem Wiener Kaffeehausstuhl 214 und dem Bugholzsessel 209 auf historische Vorbilder bezieht, zeichnet sich durch ein spezielles Konstruktionsprinzip aus. Diez’ innovative Idee, gebogene Stuhlbeine und Armlehnen in einem „Knoten“ zusammenlaufen zu lassen und diesen in den unteren Teil der Sitzfläche einzulassen, konnte von Thonet dank moderner Schicht- und Formholztechnologie möglich gemacht werden: Die körpergerecht geformte Sitzfläche wird zur Mitte hin verstärkt, an den Rändern wird das Material hingegen stark reduziert. Diese Knoten-Verbindung kommt ohne jede Zarge oder Verschraubung aus. „Mit dem 404 wollte ich die Bugholzklassiker von Thonet interpretieren und die Idee dahinter ins 21. Jahrhundert übertragen. Der Entwurf basiert auf einer einfachen Idee, die durch moderne Produktionsverfahren umgesetzt wird – so war es bei Michael Thonet auch schon“, erklärt Stefan Diez seine Herangehensweise. „Der 404 sollte kein Modeartikel sein, sondern an die Unternehmenstradition anknüpfen. Ich würde sagen, das ist gelungen.“ Auch Norbert Ruf, Creative Director bei Thonet, ist begeistert: „Dank der jüngsten Anpassungen erhalten unsere Kunden mit dem Programm 404 ein absolut ausgereiftes Produkt, welches über die Jahre an Relevanz gewonnen hat.“

Die Programmerneuerung des 404 anlässlich seines 10. Geburtstags beinhaltet u.a. die Umstellung auf heimisches Eichenholz, welches die bisher verwendete Buche ersetzt. „Die Eiche überzeugt vor allem mit ihrer markanten Maserung. Ich wollte, dass die Holzstruktur auch bei den neuen knalligen Beiztönen zur Geltung kommt. Das passt zur Leichtigkeit des Entwurfs“, so Diez. Aufgrund seiner Langfaserigkeit kann das Eichenholz besonders gut gebogen werden. „Holz – und Eichenholz im Speziellen – hat die großartige Eigenschaft, elastisch zu sein, ohne zu brechen. So etwas wie beim 404, der im Prinzip eine Skulptur im Raum darstellt, kann man nur mit Holz machen“, so der Designer. Für die neue Version wurde der Neigungswinkel der leicht federnden Lehne ergonomisch angepasst und etwas nach hinten ausgeschwungen, so dass die Stühle, die keine bestimmte Sitzposition vorschreiben, heute noch mehr Komfort bieten.

 

Seit Sommer 2018 werden der Stuhl 404, die Sesselvariante 404 F sowie der passende Barhocker 404 H aus Eichenholz gefertigt und sind in folgenden Farbvarianten erhältlich: Eiche natur (lackiert oder aufgehellt), Weiß lasiert oder in Schwarz, Dunkelbraun, Nussbaum, Rostrot oder Zitronengelb gebeizt.

 

So jung und schon museumsreif: der 404 in der Neuen Sammlung München

 

Die Neue Sammlung – The Design Museum in der Münchener Pinakothek der Moderne zählt weltweit zu den größten und bedeutendsten Museen für angewandte Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Im Bereich des Industrial und Product Design gilt sie als führend. „Als wir den 404 entwickelt haben, hatte ich den Wunsch, einen Holzstuhl zu entwerfen, der sich in die Thonet-Tradition einreiht, die Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Anfang nahm. Mit der Aufnahme in die Neue Sammlung würde ich sagen, dass dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung gegangen ist, was mich natürlich sehr stolz macht“, so Stefan Diez.

 

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