Eleganter Schwung für Liebhaber: Der Schaukelstuhl S 826

Seit 44 Jahren verbindet der Schaukelstuhl S 826 von Ulrich Böhme zwei Traditionen der Marke Thonet: In Typus und Form ist er eine Neuinterpretation des klassischen Bugholzschaukelstuhls Nr. 1, vom Material her orientiert er sich an den Stahlrohrentwürfen der 1920er-Jahre. Das in einer endlosen Schleife gebogene Stahlrohrgestell des S 826 zeichnet sich durch eine klare, leichte Form aus und bietet einen besonders federnden Komfort.

 

Thonet Collect

 

In dieser Reihe bringt Thonet Klassiker in besonderen Ausführungen und in limitierter Auflage heraus. Die Exemplare aus der Edition Thonet Collect werden nummeriert und mit handsignierten Echtheits-Zertifikaten geliefert.

 

Die beiden neuen Ausführungen sind durch ein Gestell aus elegantem Rauchchrom geprägt. Die ergonomisch geformte Sitzschale ist bei der ersten Version in einen sanften, weißen Stoff von Rohi gekleidet. Bei der zweiten Variante greift Thonet auf das neue Pure-Materials-Leder „Olive Galicia“ zurück, das dem Stuhl nicht nur eine individuelle Optik, sondern auch eine markante Haptik verleiht. Das narbige, naturbelassene Qualitätsleder in sattem Dunkelbraun wird auf nachhaltige Weise mit Olivenblattextrakten gegerbt. Weitere Extras beider Versionen sind die mit Stoff beziehungsweise Leder ummantelten Armlehnen und ein Kissen aus Casamance-Stoff. Dank seines farbenfrohen, gemusterten Looks stellt das Kissen einen erfrischenden Kontrast zu den schlichten unifarbenen Sesselbezügen dar.

 

Der Entwurf des Schaukelstuhls S 826 aus dem Jahre 1971 geht auf den Architekten und Designer Ulrich Böhme zurück. Zum Vorbild nahm er den traditionellen Schaukelstuhl Nr. 1: „Ich habe unseren alten Thonet-Bugholzschaukelstuhl auf die Seite gelegt und die äußere Kontur nachgezeichnet, zu den einzelnen Schwüngen Radien und Kreismittelpunkte gesucht und so die Konstruktionszeichnung für das Stahlrohrgestell gefunden. Der Prototyp stimmte: funktional, ästhetisch und statisch. Die Zeichnung musste nicht korrigiert werden – nicht zuletzt deshalb, weil das Vorbild stimmte“, sagt der Designer.