209 - Liebling der Architekten

209

LIEBLING DER ARCHITEKTEN

Le Corbusier

Architekt, Visionär und avantgardist

Le Corbusier setze den Stuhl in vielen seiner Gebäude ein: im Pavillon de l'Esprit Nouveau in Paris, in der Villa de la Rocca und in den Häusern Nr. 13 und 14/15 in der Weißenhof-Siedlung in Stuttgart.

Das Doppelhaus von Le Corbusier in der Rathenaustraße 1-3 beherbergt seit 2006 das Weißenhofmuseum. Hier wurden die Räume wieder in den originalgetreuen Zustand versetzt und mit dem Stuhl 209 ausgestattet.

Bild: Le Corbusier auf 209

Weißenhof-Siedlung, Weißenhof-Museum Stuttgart, Haus von Le Corbusier



Innenraum des Hauses Jeanneret in Paris 1923

Pavillon de l’esprit nouveau, Paris 1925

Maisons La Roche-Jeanneret, Paris 1923

„… dass dieser Stuhl, der in Millionen von
Exemplaren auf dem europäischen Festland und
in beiden Amerika in Gebrauch ist, Adel besitzt.”
Le Corbusier

Poul Henningsen

dänischer Designer, Autor, Architekt und Kritiker

„Dieser Stuhl löst zur Vollkommenheit seine Aufgabe, ein leichter, bequemer Armstuhl mit niedriger Lehne zu sein. Wenn ein Architekt diesen Stuhl fünf Mal so teuer, dreimal so schwer, halb so bequem und ein Viertel so schön macht, kann er sich einen Namen machen.“

Poul Henningsen über den „Wiener Stuhl“ in Kritisk Revy, 1927

Mart Stam

Architekt und Erfinder des Freischwingers

Die Weißenhof-Siedlung entstand als Bauausstellung der Stadt Stuttgart und des Deutschen Werkbundes. Unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Mies van der Rohe schufen 17 Architekten ein mustergültiges Wohnprogramm für den modernen Menschen.

Der Schwerpunkt lag auf den Grundrissen und auf der Ausstattung der Wohnungen. Mart Stam verwendete für das Interieur seiner Reihenhäuser neben seinen neuen Stahlrohrmöbeln auch den Bugholzstuhl 209.

Einrichtung Mart Stam Weißenhof-Siedlung Stuttgart, 1927