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Hans Luckhardt
Der 1890 in Berlin geborene Architekt studierte an der TH in Karlsruhe bevor er sich mit seinem Bruder Wassili im »Arbeitsrat für Kunst«, in der »Novembergruppe« und in der Architektenvereinigung »Der Ring« engagierte. 1921 gründeten sie zusammen ein Architekturbüro in Berlin. Einige Projekte ihrer gemeinsamen Arbeit: Hygiene-Museum in Dresden, Telschow-Geschäftshaus am Potsdamer Platz, Neugestaltung des Alexanderplatzes in Berlin und die Medizinische Hochschule in Preßburg sowie zahlreiche Privathäuser. Hans Luckhardt, der sich selbst gerne als Erfinder bezeichnete und interessierter Techniker ebenso wie engagierter Konstrukteur war, begann in den 20er Jahren mit der Entwicklung von Stühlen. Sein Ziel war ”ästhetisch gestalteter Sitzkomfort”. Das Resultat waren Flugzeugsessel, so genannte ”Bewegungstühle” (Thonet Siesta) und auch der Freischwinger S 36. Hans Luckhardt starb 1954 in Bad Wiessee.
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